“Wie soll ich dich empfangen und wie begegn ich dir… ” – wie nur wenige gehört Paul Gerhards Lied zum Advent, mindestens zu einem evangelisch-lutherischen. Doch längst schon ist das Lied in allen Kirchen zu Hause, ja in aller Welt. “Wie soll ich dich empfangen…” Ohne jede Frage ist aber die Antwort, nach der gleich zu Beginn der ersten Zeile gesucht wird, schon längt gefunden. Wir müssen doch nicht mehr fragen “wie”, denn wir wissen alle schon längst, wie wir es machen müssen im Advent, was getan werden muß und worauf es ankommt. Die Ansbacher Innenstadt ist schon längst vorbereitet; und wie – von Jahr zu Jahr mehr: Buden, eine neben der andern, Lichterglanz überall und in großem Bogen prangt in leuchtenden Buchstaben “Weihnachtsmarkt” neben der Kirche. Aus unzähligen Lautsprechern rieselt Musik, Mandel- und Glühweinduft streift durch die Lüfte und schon ist der mächtige Christbaum am Martin Luther Platz voller Lichter, eine Riesenpyramide dazu. Die Geschäfte sind entsprechend dekoriert: sie können wirklich jeden empfangen und alle Wünsche zu erfüllen – man muß nur das volle Portemonai mitgebracht haben.
Die FLZ Ansbach berichtete am 18. Oktober 2011 über die Renovierung der Markgrafensärge für die Gumbertusgruft. Seit den Anfängen (zu Beginn der 80iger Jahre des letzten Jahrhunderts) wartete die damals neu eingerichtete Markgrafengruft unterhalb der Schwanenritterkapelle auf die restlichen vier Särge der Hohenzollernfamilie.
Vier gesonderte Plätze mit den Namensangaben der Verstorbenen an den Rückwänden, blieben jahrzehntelang leer. Nun sind Dank der Initiative des Gumbertuspfarrers Friedrich Käpplinger die Arbeiten endlich wieder begonnen worden. Die Markgrafengruft wird vervollständigt. Dafür hat der Freitstaat Bayern dank der Befürwortung und Unterstützung durch die Regierung von Mittelfranken die Mittel bereit gestellt. Die noch in der Gruft in der Nachbarkirche St. Johannis ruhenden Särge werden restauriert und anschließend nach St. Gumbertus transportiert.
Eine große Zahl der 650 Mitglieder konnte der Vorsitzende, Pfarrer Friedrich Käpplinger, am Donnerstag den 11. August im Renaissancesaal des Gumbertus-Gemeindezentrums im Beringershof zur Mitgliederversammlung begrüßen. Im Vorstandsbericht betonte der Vorsitzende die Schwerpunkte des Diakonievereins im Jahr 2010. Dazu zählte vor allem die Verantwortung für die ambulante Kranken- und Altenpflegestation, die unter der Leitung von Schwester Inge Braun täglich Menschen betreut, pflegt und versorgt und bei aller fachlich kompetenten Arbeit ihr christliches Fundament bewahrt. Neben der stetig ausgeweiteten personellen Besetzung beschloss der Vorstand eine externe diakonische Betriebsberatung, die vor allem organisatorische Abläufe optimiert und somit der täglichen Pflege dient. Grundsätzliche Beschlüsse für die energetische Gesamtsanierung des Hauses in der Brauhausstraße (ehemals “Das Damenheim”) wurden gefaßt und ein Architekturbüro mit der Konzepterstellung beauftragt. In einem ersten Schritt umfaßt die Sanierung die Erneuerung der Heizungsanlage und aller Fenster. In einem weiteren Schritt wird das Dach und die Außenfassade, sowie weitere kleinere Maßnahmen durchgeführt.
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Der Kindergarten Wichtelparadies an der Hochstraße in Pfaffengreuth, in der Trägerschaft der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Gumbertus wird derzeit erheblich erweitert. Nach dem Beschluß der Stadt Ansbach, als dem Gebäudeeigentümer, wird an den bestehenden zweigruppigen Kindergarten ein Erweiterungsbau angefügt: Räume für eine Kinderkrippe mit 12 Plätzen.
Den ausdrücklichen Wünschen des Elternbeirates des Kindergartens, der Erzieherinnen und der Kirchengemeinde nach einer Erweiterung des Freigeländes als Außenspielplatz, hat die Stadt Ansbach durch die Anfügung eines Grundstückes von 160 m² entsprochen.
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Mit einem beeindruckenden Gottesdienst in der ehemaligen Hof- und Stiftskirche St. Gumbertus wurde die diesjährige Bachwoche eröffnet. Bachwöchner, selbst bei weitester Anreise, ließen es sich nicht nehmen, die gute Tradition des Gottesdienstbesuches beizubehalten. Sie hörten die Kantate “Wer nur den lieben Gott läßt walten” des Ansbacher Kammerorchesters mit der Ansbacher Kantorei unter der Leitung von KMD Rainer Goede. Mareille Schmidt, jüngste Orgelprofessorin Deutschland, spielte auf der Wiegleb-Orgel. Prof. Dr. Christoph Markschies, Humboldt-Universität Berlin predigte und die große Bachwochengemeinde sang aus vollem Herzen nicht nur die Choräle, sondern auch die Liturgie, Introitus und großes Gloria. Ein Gottesdienst wie selten: Raum, Musik und Gemeinde sind eine Einheit “Soli Deo Gloria”.
In einem festlichen Gottesdienst am 24.07.2011 in der vollbesetzten Gumbertuskirche wurde Pfarrer Heinrich Veh nach über 30 Jahren im Pfarrdienst auf insgesamt 4 Pfarrstellen, zuletzt über 10 Jahre in der Ansbacher Kirchengemeinde St. Gumbertus, in den Ruhestand verabschiedet. „So wie Petrus auf Jesus vertraute, als er am hellen Tage an der tiefsten Stelle des Sees seine Netze auswarf, so dürften auch wir auf die immer wieder aktuelle Botschaft des Evangeliums vertrauen“, führte Pfarrer Veh in seiner Predigt aus und schloss mit dem Hinweis, dass er seinen ursprünglich erlernten Beruf noch einmal gewechselt hat und dass er den Schritt, Pfarrer zu werden, nie bereut habe.
An dem mit festlicher Kirchenmusik umrahmten Gottesdienst wirkten auch Kinder des Kindergartens „Lenauweg“ mit, der wie das dort angesiedelte Gemeindezentrum in seinen Zuständigkeitsbereich fiel.
Am Sonntag, 24. Juli, wurde Pfarrer Heinrich Veh mit einem Gottesdienst in St. Gumbertus verabschiedet. Eine russische Musikgruppe umrahmte abschließend den Empfang im Gemeindezentrum musikalisch.
Seine Gedanken zum Abschied aus Ansbach lesen Sie in der Sommerandacht hier auf gumbertus.de!
Die Bildergalerie zum Abschiedsgottesdienst und den anschließenden Empfang, sowie eine gesonderte Berichterstattung lesen Sie auf einer separaten Seite.
“Die güldne Sonne voll Freud und Wonne” – selten hat eine nahezu vollbezetzte Gumbertuskirche derart den herrlichen Choral Paul Gerhardts angestimmt, wie an diesem Sonntag, als weit über 150 Bläser und Bläserinnen aus 16 Posaunenchören der Kirchengemeinden des Dekanatsbezirkes Ansbach den weiten hohen Kirchenraum mit Klang füllten. Auch wenn die Liedblätter für die Kirchenbesucher längst nicht reichten, so stimmte doch jeder aus ganzem Herzen mit ein, wurden doch solch eingängige und bekannte Lieder gespielt, daß allen der Mund überging.
Unter der Leitung von Landesposaunenwart Ralf Tochtermann waren Choräle für den Gottesdienst und Musik für die anschließende Matinee einstudiert worden und erklangen nun in einem einheitlichen Gesamtklang zur Freude aller Beteiligten. Vielleicht war es sogar ein leichter Vorteil, daß bedingt durch das regnerische Wetter, der Gottesdienst aus der Ansbacher Reitbahn, gedacht als ein besonderer Beitrag zu Ansbach Open, in die ehemaligen Hofkirche verlegt worden war: hier entfaltete sich die prächtige Bläsermusik ganz besonders. Dekan Stiegler, predigend auf der Gumbertuskanzel, staunte über die herrliche Akustik, dankte den ehrenamtlich tätigen Posaunenchören und lud Jung und Alt herzlich ein zum Mitmachen.
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Am 4. Juli 2011 fand unser diesjähriger Mitarbeiterausflug statt. Die schönsten Bilder haben wir für Sie hier online gestellt – per Klick lassen diese sich vergrößern:







