Kleines Einweihungskonzert des Flügels im Renaissance-Saal

FlügelSeit kurzem ist die Kirchengemeinde St. Gumbertus Eigentümerin eines Flügels aus dem Musikhaus Fricke. Durch Zuschüsse der Fricke-Stiftung, der Gesamtkirchengemeinde und der Gemeinde St. Gumbertus steht nun im Renaissance-Saal des Gemeindezentrums ein schönes Instrument für Liedbegleitung, Probenarbeit und Konzerte zur Verfügung.

Am Sonntag, den 9. April 2017 findet im Renaissance-Saal ein Einweihungskonzert mit zwei Programmpunkten um 17.00 Uhr statt.

Ulrike Walch und die Sängerin Marianne Dreßler bringen Lieder von Robert Schumann, u.a., zu Gehör.

Carl Friedrich Meyer und Norbert Herrmann (Ansbacher Kammerorchester) musizieren Violinsonaten von Franz Schubert, Wolfgang Amadeus Mozart und Georg Friedrich Händel.

Im Anschluss an das gut einstündige Konzert sind die Besucher eingeladen, mit einem Glas Sekt auf den Flügel anzustoßen.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden zur Deckung der Kosten erbeten.

Mittagskonzert mit Matthias Grünert am 19. April 2017

Matthias Grünert, Frauenkirche Dresden

Matthias Grünert, Kantor der Frauenkirche Dresden

Am Mittwoch, den 19. April 2017 spielt der Dresdner Kantor Matthias Grünert ein Orgelkonzert um 12.00 Uhr im Rahmen seiner Orgeltour in St. Gumbertus. An der Wiegleb-Orgel musiziert er Kompositionen von Johann Sebastian Bach.

Matthias Grünert wurde in Nürnberg geboren und war Mitglied des Windsbacher Knabenchor. Er studierte Kirchenmusik A, Gesang und Orgel in Bayreuth und Lübeck. Meisterkurse folgten bei namhaften Organisten wie F. Tagliavini, J. Laukvik, M. Radulescu. Er ist Preisträger verschiedener Orgelwettbewerbe. Ab 2000 war er als Stadt- und Kreiskantor in Greiz tätig und brachte dort das gesamte Orgelwerk Bachs zur Aufführung.

2004 wurde er als erster Kantor der Dresdner Frauenkirche berufen und trat dieses Amt 2005 an. Seitdem ist er dort künstlerisch verantwortlich für die gesamte Kirchenmusik. Er gründete den Chor und den Kammerchor der Frauenkirche sowie das „ensemble frauenkirche“.

Rege Konzerttätigkeit als Organist, Dirigent und mit den Chören und dem ensemble Frauenkirche im In- und Ausland, Lehrtätigkeit, zahlreiche CD-Einspielungen u.a. bei Sony, Berlin Classics und Rondeau sowie Fernseh- und Rundfunk- Aufnahmen dokumentieren sein musikalisches Wirken.

Markuspassion von Reinhard Keiser am Karfreitag in St. Gumbertus

Markus Passion 2017 in St. GumbertusAm Karfreitag, den 14. April 2017, findet um 15.00 Uhr eine musikalische Andacht zur Todesstunde Jesu in St. Gumbertus statt. Zur Aufführung gelangt die ca. einstündige Markus-Passion von Reinhard Keiser (1674-1739).

Es musizieren die Ansbacher Kantorei und das Orchester Capelle Onoldia unter der Leitung von Carl Friedrich Meyer. Die solistischen Partien singen Silke Mändl (Sopran), Martha Jordan (Alt), Andreas Kalmach (Tenor) und Miroslav Stricevic (Bass). Der Eintritt ist frei.

Der Sachse Reinhard Keiser wirkte im Wesentlichen in Hamburg, wo zu seiner Zeit die wichtigste deutschsprachige Musikbühne Deutschlands war. Er ist wohl der fruchtbarste Opernkomponist, den Deutschland hervorbrachte. Mit mindestens 70 Opern hält er – jedenfalls der Zahl nach – den deutschen Rekord in dieser Disziplin. Reinhard Keisers hohes Ansehen spiegelt sich nicht zuletzt in der Wertschätzung, die ihm Bach entgegenbrachte, den es eine Zeit lang ebenfalls mächtig in die Musikmetropole Hamburg zog (Keiser seinerseits sammelte seine ersten musikalischen Erfahrungen im Leipziger Thomanerchor, den Bach später übernehmen sollte). Wiewohl eigentlich mehr ein Vertreter der stilistischen Gegenrichtung des „gebundenen Stiles“ brachte Bach Keisers Markuspassion mindestens drei Mal zur Aufführung (1712 in Weimar, 1726 und zwischen 1743 und 1748 in Leipzig). Dabei stellte er von dem Werk, wie damals üblich, eine eigene Version her, bei der die jeweiligen Erfordernisse und Gegebenheiten der Besetzung berücksichtigt wurden. In der Weimarer Fassung etwa fügte Bach zwei Choräle hinzu. Keisers Passion war in vieler Hinsicht das Vorbild für Bachs Passionen. Dies fällt bereits beim formalen Aufbau auf. Bach übernahm die Abfolge von Chören, Evangeliumserzählung, Arien und Chorälen. Auch in der Arientechnik und in der Behandlung der Rezitative gibt es Parallelen. Besonders deutlich ist dies bei den Jesus Worten, die bei Bach und Keiser mit einem weichen Streicher-Akkompagnato unterlegt sind. Auf Bach abgefärbt hat im Übrigen der Sinn des ausgewiesenen Theatermusikers Keiser für Dramaturgie.

Gottesdienstchor „AnKlang“ lädt zum Mitsingen ein

Gottesdienstchor „AnKlang“

Gottesdienstchor „AnKlang“

Jeden Mittwoch trifft sich der Chor „AnKlang“ im Gemeindezentrum St. Johannis von 18.00 – 19.00 Uhr zur Probe. Unter der Leitung von Carl Friedrich Meyer üben die 17 Sängerinnen und Sänger Lieder, Choräle, Kanons und auch moderne Songs ein. Da der Chor sehr flexibel ist, können lang- und kurzfristige Auftritte bei den verschiedensten Gelegenheiten stattfinden. Ob Gottesdienste, musikalische Andachten, Gumbertusvesper, Ökumenisches Weihnachtsliedersingen… „AnKlang“ ist zur Stelle und wächst mit den musikalischen Aufgaben!

Über weiteren sängerischen Zuwachs freuen sich alle und laden herzlich zum Mitsingen und zu einer offenen, fröhlichen Gemeinschaft ein. Der Chor singt vierstimmig, so dass für jeden neuen Interessierten die richtige Stimmlage dabei ist!
Probieren Sie es doch mal aus…

Infos bei Dekanatskantor Carl Friedrich Meyer:
Tel: 0981/9538108
cfm@an-klang.info

Singen tut gut!

Logo An.Klang„Singen tut gut!“ Nach den Sommerferien ist eine gute Gelegenheit, in einen unserer Chöre als Sänger/In einzusteigen. Ob in den verschiedenen Altersgruppen der Kinderkantorei, dem Jugendchor, dem Gottesdienstchor AnKlang oder der Kantorei – für jede Altersgruppe gibt es einen Chor.

Nähere Informationen erhalten Sie hier auf der Webseite an-klang.info oder bei den Dekanatskantoren Carl Friedrich Meyer (0981/ 9538108) und Ulrike Walch (0981/ 97788351).

Bilder-Rückblick auf die „Nacht der Kirchenmusik“ in St. Gumbertus

„Swingende Klassik“ : Anke Rosbigalle- Flöte / Carl Friedrich Meyer – Klavier / Dominik Liebl-Schlagzeug

„Swingende Klassik“ : Anke Rosbigalle- Flöte / Carl Friedrich Meyer – Klavier / Dominik Liebl-Schlagzeug

Das musikalisch breit gefächerte Programm der „Nacht der Kirchenmusik“ lockte viele Besucher in die St. Gumbertuskirche. Sie konnten Flöten-, Bläser-, Chor und Orgelklänge genießen und in den Pausen bei einem Getränk ins Gespräch kommen. Der große Applaus für alle Ausführenden zeigte den Organisatoren Ulrike Walch und Carl Friedrich Meyer, dass eine Nacht der Kirchenmusik auch 2016 unbedingt ins Jahresprogramm gehört.