Glocken von St. Gumbertus

Glocken in St. Gumbertus

Ein Blick auf die Glocken in St. Gumbertus

Die Gumbertuskirche ist das älteste und ehrwürdigste Zeugnis Ansbacher Geschichte, deren Spuren in die Zeit der fränkischen Landnahme zurückreichen, als bis in das 8. Jahrhundert n.Chr.. Ein urkundlich nicht nachweisbarer Onolt steht am Beginn der Ansbacher Analen.

Festerer historischer Boden wird jedoch erst mit dem fränkischen Edelfreien GUMBERT erreicht, der am Zusammenfluss von Rezat und Onolzbach ein Kloster stiftete, das nach den Ordensregeln der Benediktiner lebte. Gumbert amtierte als erster Abt dieses Klosters. 748 hatte ihm Papst Zacharias, zusammen mit anderen Wohltätern der Kirche, für fromme Schenkungen gedankt.

Die evangelische ehemalige Stifts- und Hofkirche St. Gumbertus in Ansbach besitzt eine „Markgrafen“-Glocke von Hermann Kessler oder Nachfolger (um 1400 n.Chr.) und zwei Glocken von Christian Victor Herold (1730 und 1736 n.Chr.).

Aus:  Auf den Spuren Nürnberger Glockengießer. Führung: Gerhard Eiselen. 24. Juni 2006

der "Deutsche Glockenatlas" hrsg. von Franz Dambeck, erschienen im Deutschen Kunstverlag München Berlin

aus dem "Deutschen Glockenatlas" hrsg. von Franz Dambeck, erschienen im Deutschen Kunstverlag München Berlin

Johannisglocke

unbez. (Hermann Kessler II oder Nachfolger, Nürnberg), um 1400, ca. 130 cm Durchmesser, 102 cm hoch

Beichtglocke

bez. Christian Victor Heroldt, Nürnberg, 1730, ca. 97 cm Durchmesser, 78 cm hoch

Markgrafenglocke

bez. Christian Victor Heroldt, Nürnberg, 1736, ca. 160 cm Durchmesser, 128 cm hoch

Aus: der „Deutsche Glockenatlas“ hrsg. von Franz Dambeck, erschienen im Deutschen Kunstverlag München Berlin   MCMLXXIII. Mittelfranken bearbeitet von Sigrid Thurm A.121