über uns

Sehr herzlich heißen wir Sie willkommen in der ehemaligen Hof-und Stiftskirche St. Gumbertus und grüßen Sie, auch im Namen der Geistlichen und Mitarbeitenden unserer Gemeinde.

Unsere Kirche, benannt nach dem fränkischen Edelfreien Gumbertus, der im Jahr 748 n.Chr. am Zusammenfluss der Rezat mit dem Onoldsbach ein Benediktinerkloster gründete, ist für Sie geöffnet zum Gebet, zur Besinnung und zur Meditation, zum Ausruhen und zur kunstgeschichtlichen Betrachtung.

Früheste heute noch erkennbare Spuren unserer Kirche reichen zurück bis zum romanischen Gotteshaus mit der Krypta (erbaut 1039-1042 von der Speyrer Dombauhütte). Nach schweren Brandschäden wurde die wieder errichtete romanische Kirche 1280 neu geweiht und an diese 1501-1523 der gotische Chor angebaut, der 1817 zur Schwanenritterkapelle umgestaltet wurde.

Der brandenburgische Orden der Schwanenritter war durch Markgraf Albrecht Achilles 1460 mit einem süddeutschen Zweig in Ansbach ansässig geworden, bis er im Zuge der Reformation Anfang des 16. Jhdts. zum Erliegen kam.

Die Georgskapelle an der Nordseite der Kirche mit ihren drei Einzel-kapellen (Medlinger-, Dornberger-und Oettingerkapelle), erbaut auf den Fundamenten eines Kreuzgangs (15. Jhdt), hatte dem Orden bis dahin als geistliches Refugium gedient.

Im Fürstentum wurde unter Markgraf Georg dem Frommen 1528 die Reformation durchgeführt und das seit 1012 zum Bistum Würzburg gehörende Chorherrenstift im Jahr 1563 in eine markgräfliche Hofkirche umgewandelt.

In den Jahren 1736-1738 ließ Markgraf Carl Wilhelm Friedrich das enge dunkle Mittelschiff durch den italienischen Hofbaumeister Leopold Retti zu einem prächtigen, weiten und bequemen Kirchenraum umbauen, der so-wohl markgräfliches Selbstverständnis repräsentiert, als auch die Grund-anliegen reformatorischer Theologie dokumentiert: einmal die Betonung des Wortes Gottes „non vi, sed verbo“ („nicht mit Gewalt, sondern durchs Wort“) durch die Kanzel auf der einen Seite, und ihr gegenüber auf der anderen, die Orgel, die das Gotteslob „Soli Deo Gloria“ („allein zur Ehre Gottes“) mit dem einst von Johann Christoph Wiegleb erbauten Instrument vorzüglich zu Gehör bringen konnte. In den Jahren 2004 bis 2007 wurde die Wiegleb-Orgel von den Fachleuten der Orgelfirma Reil, Heerde/NL nach Originalplänen rekonstruiert.

Nach dem Ende der Markgrafschaft 1791 wurde St. Gumbertus zu Beginn des 19. Jhdts. zu einer Stadt- und Gemeindekirche, deren drei Pfarrsprengel hauptsächlich die nordöstliche Hälfte der Stadt umfassen.

Unsere Kirchengemeinde mit rd. 5500 Mitgliedern gehört zum Dekanatsbezirk Ansbach (Dekan Hans Stiegler) und dieser zum Kirchenkreis Ansbach-Würzburg (einem von sechs der Evang.-Luth. Kirche in Bayern), der 19 Dekanate umfasst. Die Aufgaben des dafür zuständigen Kreisdekans nimmt Regionalbischöfin Gisela Bornowski wahr; sie ist zugleich Hauptpredigerin an St. Gumbertus.

Die Landessynode der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern hat auf ihrer Frühjahrssynode 2011 Heinrich Bedford-Strohm zum Landesbischof unserer Kirche gewählt.

In dieser Landessynode ist die Pfarrei St.Gumbertus/St. Johannis durch die Vertrauensfrau des Kirchenvorstands St. Gumbertus Christine Kaas, sowie Dekan Hans Stiegler vertreten. Beide gehören auch dem Präsidium der Synode an.

St. Gumbertus – mitten im Herzen einer lebendigen Stadt mit reicher Vergangenheit – lädt ein, Ruhe und Abstand zu finden, Zeit für die Mitte des Lebens und im Gebet und in der Stille Besinnung und Kraft für die täglichen Aufgaben.

 

Gottesdienste Sonntags:

  • 9.30 Uhr Hauptgottesdienst in der St. Gumbertuskirche, anschließend Kirchenkaffee im Beringershof (gegenüber dem gotischen Chor).
  • 18 Uhr Friedensgebet in der Georgskapelle und
  • 18 Uhr (1x monatlich) Abendgottesdienst in St. Gumbertus
  • Hinzu kommen verschiedene Zielgruppengottesdienste

 

Die Pfarrer/innen unserer Gemeinde:

  • Innenstadtsprengel und Pfarramtsführung für St. Gumbertus und St. Johannis: Dr. Dieter Kuhn, Joh.-Seb.-Bach-Platz 5, 91522 Ansbach, Tel. 0981/9 77 88 4 22
  • Pfarrsprengel Gumbertus Nord: Pfarrerehepaar Susanne Marquardt/ Thomas Meister, Joh.-Sebastian-Bach-Platz 5, 91522 Ansbach, Tel. 0981/2724
  • Pfarrsprengel Gumbertus Ost: Pfarrerin z.A. Heike Stillerich, Gumbertusplatz 1 Telefon 0981 / 22 14

Pfarramtsbüro:

Regina Faur, Hildegard Guggenberger, Ursula Schnuck, Joh.-Seb.-Bach-Platz 5, Tel. 0981/ 2681

Öffnungszeiten: Mo 9-12, Di 9-12, Mi 9-13, Do 9-12 & 14-17, Fr. 9-11.30 Uhr

 

Ansichtskarten, Kirchenführer und sonstige Schriften sind an den Schriftenständen am Nordosteingang (Schwanenritterkapelle) erhältlich.